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NSU
Veranstaltungsreihe „Kein Schlussstrich – NSU Komplex und rechter Terror in Bayern“



Vom 4. Februar bis zum 31. März organisieren wir in Rosenheim die Veranstaltungsreihe „Kein Schlussstrich – NSU-Komplex und rechter Terror in Bayern“.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe gibt es jeden zweiten Sonntag eine Veranstaltung (Vorträge und Filmvorführungen) sowie eine die Ausstellung „Das NSU Netzwerk“. Das ganze wird von der „Infogruppe Rosenheim“ und dem „Kurt-Eisner-Verein“ unterstützt.

Hier eine Veranstaltungsübersicht




Aktuelles Programm

16.2.2018 Freitag
19:00 Die Linke, KV Rosenheim Bildungsabend "Der Weg der Weimarer Republik in den Faschismus"
Vortrag von Klaus (Historiker), anschließend Diskussion

18.2.2018 Sonntag, 18.02.18 – 19:00 Uhr
Geschichte, Konzepte und Bedingungen rechten Terrors in Bayern.
Vortrag von Robert Andreasch
Nach der Selbstenttarnung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) im November 2011 zeigten sich viele überrascht: Neonazis, die abgetaucht sind, Serienmorde, Nagelbombenanschläge und Raubüberfälle begehen? Robert Andreasch erzählt die Geschichte rechtsterroristischer Gruppierungen vor und nach dem NSU in Bayern und erinnert an deren (oft weitgehend vergessene) Attentate. Welche Konzepte des bewaffneten Kampfes wurden und werden in den hiesigen rechten Szenen diskutiert und umgesetzt? Welche politischen Kampagnen von rechts wurden und werden durch Anschläge begleitet und warum? Welche Konsequenzen sollten Antifaschist_innen ziehen? Mit Robert Andreasch (Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München).

19.2.2018 Montag
18.30 Uhr: Treffen von Contre la Tristesse

20.2.2018 Dienstag
19.30 Uhr: Offenes Treffen von
Attac Rosenheim Justus (Diskussion) 12:19, 26. Dez. 2017 (CET)

22.2.2018 Donnerstag
19:00 Uhr Gruppenabend marxistische linke

26.2.2018 Montag
18.30 Uhr: Offenes Treffen von
Greenpeace Rosenheim Justus (Diskussion) 12:19, 26. Dez. 2017 (CET)

1.3.2018 Donnerstag
19:00 Uhr Z-Plenum

4.3.2018 Sonntag
„Film zum Oktoberfestattentat“
Am 26. September 1980 wird der verheerende Anschlag auf das Münchner Oktoberfest verübt, bei dem 13 Menschen sterben und mehr als 200 verletzt werden. Ulrich Chaussy (Journalist beim Bayerischen Rundfunk) plant zunächst nur einen kleinen Beitrag zum Attentat. Dafür beginnt er die Hintergründe des Gewaltakts zu untersuchen und stößt schon bald auf Widersprüche und Ungereimtheiten. Von offizieller Seite scheinen bestimmte Hinweise nicht weiter verfolgt zu werden und später verschwinden Beweismittel aus der Asservatenkammer. Fortan verwendet Chaussy all seine Energie darauf, den Geschehnissen auf den Grund zu gehen. Er macht es sich zur Lebensaufgabe, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Unterstützt wird er dabei von Werner Dietrich, dem Anwalt der Attentats-Opfer. Auch er glaubt nicht an die Theorie des Einzeltäters.
Das Oktoberfestattentat war in der Öffentlichkeit bis zur Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) fast in Vergessenheit geraten. Im NSU-Komplex sind die deutschen Geheimdienste über das V-Leute System in der Neonazibewegung tief ins Täter-und Unterstützermilieu verstrickt, vernichteten Akten und behindern eine vollständige Aufklärung. Zeug_innen wurden und werden eingeschüchtert. Nun steht die Frage auch für das Oktoberfestattentat im Raum. Eine Parallele ist offensichtlich: Die Strafverfolgungsbehörden haben sich in beiden Fällen früh auf die „Einzeltäter“-Theorie – im Fall des NSU auf die Theorie eines „abgeschotteten Trios“ – festgelegt und die Existenz neonazistischer Terrorstrukturen konsequent geleugnet. Deshalb zeigen wir am Sonntag 04.03 einen Kinofilm, der die wahre Geschichte des Journalisten Ulrich Chaussy erzählt. Der brisanter Politthriller (2013, 92 Minuten) verbindet höchst spannende Kinounterhaltung mit längst überfälligen Denkanstößen über die rechte Bedrohung und das leichtfertige Wegschauen vieler Behörden.
Orga: „contre la tristesse“.

5.3.2018 Montag
19:30 Uhr
"Die EU - entzaubert"

Buchpräsentation bei Attac Rosenheim

Attac Rosenheim lädt ein zur Präsentation des Sachbuches "Entzauberte Union". Am Montag, dem 5. März, um 19.30 Uhr, stellen zwei der Autorinnen ihr Buch im Rosenheimer "Z" vor, in der Innstr. 45a. Lisa Mittendrein und Julianna Fehlinger beschäftigen sich in ihrem Buch mit der Frage: "Warum die EU nicht zu retten und ein Austritt keine Lösung ist."

Ihre These ist, dass die Europäische Union in der tiefsten Krise seit ihrem Bestehen steckt, angesichts Rekordarmut in Südeuropa, Militär gegen Flüchtende und dem Brexit am Horizont. Sie fragen, ob die EU überhaupt das Potenzial hat, jenes „soziale und demokratische Europa“ zu werden, das seit Jahrzehnten als politisches Idealbild präsentiert wird. Um Antworten darauf zu finden sei es nötig, viele "unserer" liebgewonnenen EU-Bilder zu entzaubern. Denn eigentlich sei die EU ein Raum verschärfter Konkurrenz – sowohl zwischen den EU-Staaten als auch auf globaler Ebene. So kommt die Frage auf: "Falls die EU nicht zu retten und auch eine Rückkehr zum Nationalstaat keine Lösung ist – was dann?"

Nach der Vorstellung des Buchs, herausgegeben von Attac Österreich, wird Gelegenheit zur Diskussion sein.

Zu den ReferentInnen:
Lisa Mittendrein ist Soziologin und Sozioökonomin. Sie arbeitet bei Attac zu Eurokrise, Finanzmärkte und Steuern.
Julianna Fehlinger ist in der Bewegung für Ernährungssouveränität und bei Attac aktiv. Sie arbeitet für die Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV-Via Campesina Austria).

Das Buch ist erschienen beim Mandelbaum Verlag, edition Kritik & Utopie: weitere Angaben hier:
https://www.attac.at/events/buch-entzauberte-union.html

8.3.2018 Donnerstag
19:00 Uhr
offenes Treffen: marxistische linke

11.3.2018 Sonntag, 19:00 Uhr
„NSU – Blick in den Abgrund“
-Vortrag von Friedrich Burschel
Nachdem im Münchener NSU-Prozess nach langen Durststrecken und dem monatelangen, turbulenten Showdown der psychiatrischen Gutachter im Juli 2017 endlich das Ende der Beweisaufnahme erreicht wurde, ist jetzt der Weg frei für die Plädoyers und das Urteil. Den Auftakt macht Mitte des Jahres die Bundesanwaltschaft und übertrifft mit seiner kontrafaktischen Zusammenfassung noch die schlimmsten Befürchtungen. Außerdem beginnt im Gerichtssaal und in den Medien eine „Frontbegradigung“, die es ermöglichen soll, nach seinem Ende den Prozeses als Ruhmesblatt des Rechtsstaates abfeiern zu können, obwohl die wesentlichen Fragen bis heute unbeantwortet sind und niemand deren Beantwortung mehr im A 101 des Münchener Strafjustizzentrums erwartet.
Vortrag von Friedrich Burschel. Er ist akkreditierter Korrespondent im NSU-Prozess und Mitarbeiter des Internetprojektes NSU-Watch (nsu-watch.info)

12.3.2018 Montag
18.30 Uhr: Offenes Treffen von
Greenpeace Rosenheim Justus (Diskussion) 12:20, 26. Dez. 2017 (CET)

18.3.2018 Sonntag
19:00 Martha Oberth (Soligruppe GGBO)
Infoabend zum "Tag der politischen Gefangenen"
(Mitveranstalter willkommen!)

20.3.2018 Dienstag
19.30 Uhr: Offenes Treffen von
Attac Rosenheim Justus (Diskussion) 12:22, 26. Dez. 2017 (CET)

22.3.2018 Donnerstag
19:00 Uhr Gruppenabend marxistische linke

25.3.2018 Sonntag
Extern in der Vetterwirtschaft:
„Der NSU Prozess aus Opfer- und Betroffenenperspektive“
– Vortrag von Alia Sembol (NSU- watch)
Fast 5 Jahre ist es her, dass der »Nationalsozialistische Untergrund« (NSU) sich selbst enttarnte. Die rechtsterroristische Gruppe war über ein Jahrzehnt aktiv und ermordete 10 Menschen, verübte 3 Bombenanschläge und 15 Banküberfälle, ohne dass ihre Existenz der Öffentlichkeit bekannt war. Im Mai 2013 begann in München ein erster Prozess gegen fünf mutmaßlichen Mitglieder und Unterstützer.
Der Rassismus, die Beschuldigungen gegen die Angehörigen der Opfer (den heutigen Nebenkläger_innen im Prozess) verdeutlicht staatliche und gesellschaftliche Ausgrenzungsmechanismen. Der Umgang mit dem Rechtsterrorismus des NSU, die daraus folgenden Konsequenzen sowie die fragwürdige Aufarbeitung des Rassismus auf gesellschaftlicher Ebene stehen auf dieser Veranstaltung zur Disposition.
Mit Referentin von der unabhängigen Beobachtungsstelle NSU-watch: Alia Sembol
Aufklären und Einmischen / Aydınlatma ve Müdahale
Ein Erklärfilm zum NSU-Prozess
NSU Davası hakkında tanıtım filmi

26.3.2018 Montag
18.30 Uhr: Offenes Treffen von
Greenpeace Rosenheim Justus (Diskussion) 12:21, 26. Dez. 2017 (CET)




Akzeptanz Beratung für Geflüchtete

jeden Freitag 16:00 -19:00 Uhr

Seitdem die Wohlfahrtsverbände von der Bayerischen
Staatsregierung aufgefordert wurden, eine individuelle
Rechtsberatung zu unterlassen und in Gruppenunterkünften
Werbung für die staatliche Rückführung platziert werden, sind
Abgelehnte, Geduldete, Zurückgeschobene und Irreguläre auf der
Suche nach Anlaufstellen. Akzeptanz! eV will so eine
Anlaufstelle in Rosenheim werden. Wir werden von Anwälten
unterstützt, bieten aber selber k e i n e Rechtsberatung an.

Zunächst prüfen wir, ob nicht doch ein RA zuständig ist und
ob eine hauptamtliche Fachstelle eher eingreifen kann.Nur wenn
eine echte Beratungslücke identifiziert werden kann, werden wir
aktiv. Unser Beratungsspektrum soll Einzelfallprüfungen,
Vermittlung an Fachstellen &- Beratung zur rechtlichen
Orientierung (≠ Rechtsberatung) umfassen.



Wer wir sind

Wir sind ein Zusammenschluss verschiedener politischer und sozial engagierter Einzelpersonen. Wir wenden uns gegen jegliche Form der Diskriminierung/Ausgrenzung und treten für eine befreite Gesellschaft ein. Wir wollen unsere (politische) Arbeit nicht durch staatliche Institutionen bestimmt sehen, weswegen Abhängigkeiten von staatlichen Geldern vermieden werden sollen und bei der Finanzierung und Umsetzung des Projekts die beteiligten Einzelpersonen im Vordergrund stehen. Parteien, Gruppierungen und Institutionen können nicht Teil des bestimmenden und entscheidenden Kollektivs sein. Wir sind immer offen für alle, die unsere Grundsätze akzeptieren (rechte Ideologien lehnen wir zum Beispiel kategorisch ab).

Unser Ziel ist es, einen offenen, freien und linksgerichteten Ort, das Z - linkes Zentrum in Selbstverwaltung, zu schaffen, zu betreiben und zu gestalten. Dies soll zur einer gesellschaftlichen Veränderung in Rosenheim und überall sonst beitragen. Das Z kann zum Beispiel für Treffen verschiedener Gruppen, politischer Vorträge, aber auch zum zwanglosen Zusammenhocken, Reden oder Feiern ohne Konsumzwang und für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte genutzt werden. Die Nutzung ist variabel und nicht auf bestimmte Gruppen oder Zwecke festgelegt und wird, genau wie die gesamte Gestaltung des Z, durch die Interessen der Nutzer_innen, Beteiligten und interessierten Menschen bestimmt.

Das Zentrum wird durch ein Plenum geleitet, das sich aus allen im sozialen Zentrum beteiligten Menschen zusammensetzt. Neue Mitglieder können sich im Plenum vorstellen und werden von diesem aufgenommen. Das Plenum leitet das Zentrum und in ihm werden die Entscheidungen, nach Beratung (z.B. offene Diskussion, Arbeitskreise), per Konsensprizip getroffen.

Wenn Ihr (Sie) Interesse habt, schickt uns eine E-Mail oder kommt zu den Veranstaltungen.



15 x 5 = Solidarität – Linkes Zentrum sucht Fördermitglieder

Seit nunmehr fast vier Jahren gibt es das Z - ein linkes Zentrum in Selbstverwaltung in Rosenheim. Hier treffen sich Flüchtlinge ebenso wie  ihre Unterstützer_innen. Hier gibt es monatlich einen Politischen Film jenseits von Blockbustern, hier treffen sich linke und ökologische Parteien, NGO's, Gewerkschaften und Aktivist_innen und führen ihre Veranstaltungen durch.

Das alles ist nur deshalb möglich, weil wir sich das Z unabhängig von staatlichen Stellen getragen vom 
gemeinnützigen VKKW e.V. aus Fördermitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert. Doch damit könnte in absehbarer Zeit Schluss sein:
Wegen veränderter Rahmenbedingungen und zusätzlicher Kosten fehlen uns monatlich etwa 75€. Diese können zwar noch eine Weile noch aus Rücklagen heraus finanziert werden. Doch gibt es kaum mehr Möglichkeiten Veranstaltungen zu unterstützen oder Vorträge zu finanzieren.

Deshalb möchten wir unsere Basis verbreitern und suchen nach fünf bis fünfzehn Personen, denen ein Raum für linke Bildungsarbeit in Rosenheim wichtig ist und die uns deshalb mit 5€ bis 15€ im Monat fördern.
Einmalige Spenden wie regelmäßige Beiträge sind steuerabzugsfähig. Bei erst- und einmaligen Spenden bitte eine Adresse für die Bescheinigung angeben:

IBAN: DE48 4306 0967 2031 5923 01
BIC: GENODEM1GLS
Inhaber: VKKW e.V. 
Stichwort: Spende

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